Es ist wohl kein Zufall, dass der Muttertag immer im Mai und somit zum Start der Freisaison fällt. Dann herrschen draußen angenehme Temperaturen und die Blumen blühen. Dass der Muttertag allein der Floristenbranche dient, sei dahingestelt. Sicher ist, dass der Muttertag viele Möglichkeiten bietet, mit der Mama Zeit zu verbringen.

 

Der Muttertag gilt immer noch als Tag der Blumen und hat seinen Ursprung vor 103 Jahren in den USA

 

In diesem Jahr fällt der Muttertag auf den 14. Mai. Rein statistisch stehen die Chancen auf angenehme Temperaturen im zweistelligen Bereich sehr gut. Somit können Ausflüge geplant oder Straßencafés besucht werden. Galt der Muttertag bis vor wenigen noch als Tag der Blumenverkäufer, so ist eine Veränderung erkennbar. Immer mehr Menschen nutzen ihh, um mit der Mama, Oma oder Schwiegermutter ein paar schöne Stunden zu verbringen. Der Muttertag wird in der Gesellschaft ganz allmählich zu einem Familientag, in dem das Miteinander dominiert und gefeiert wird.

 

Ideen für Unternehmungen gibt es reichlich und in der Mai-Ausgabe von news – Das Magazin gibt es jede Menge Anregungen. Hinzu kommt, dass unser Original Aktiv- und Mobilguide pünktlich zu Beginn der Freisaison erscheint, wo jede Menge Tipps nachzulesen sind. Der Muttertag ist fest in der Gesellschaft etabliert und der Kauf von Blumen gehört sicherlich auch dazu, allerdings: Der Faktor „Zeit miteinander“ gewinnt an Bedeutung, was sicherlich auch den Veränderungen unserer Zeit geschuldet ist. Denn in unserer schnelllebigen Gesellschaft entdecken immer mehr Menschen die hohe Bedeutung der Entschleunigung und die Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge. Die Familie – und besonders die Mutter – genießen hohe Bedeutung. Insofern ist diese Entwicklung erklärbar.

 

Wie so viele tolle Errungenschaften, stammt auch der Muttertag aus den USA. Seinen Ursprung hat er in der Frauenbewegung. Gefeiert wird er in Deutschland und vielen anderen Ländern im zweiten Sonntag im Wonnemonat. In diesem Jahr fällt er daher auf den 14. Mai. Der „Muttertag“ soll eigentlich alle Frauen ehren. 1914 wurde er in den USA sogar offizieller Feiertag. Die öffentlichen Gebäude wurden beflaggt – und somit ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des weiblichen Geschlechts gesetzt. Vor rund 100 Jahren war der Muttertag somit noch ein politisches Ereignis. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Der Ehrentag hat schlichtweg gesagt nur noch eine symbolische Bedeutung. In den USA werden die Aufwendungen für diesen Tag nur noch von Weihnachten übertroffen. Bei uns beschränkt sich alles vorwiegend auf Blumen, aber auch auf andere Geschenke, zu der man natürlich auch die Zeit zählt.

 

 

Hintergrund Muttertag:

 

Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt die Methodistin Anna Marie Jarvis. Sie führte in Grafton (USA) am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, einen Gedenktag ein. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen. 1914 wurde der Muttertag offiziell Feiertag in den USA. Mit steigender Verbreitung und Kommerzialisierung des Muttertags wandte sich die Begründerin des Feiertages von der Bewegung ab, bereute, diesen ins Leben gerufen zu haben, und kämpfte erfolglos für die Abschaffung des Feiertages.

 

In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert. In der Bundesrepublik wurde der Muttertag 1949 zum „am zweiten Maisonntag begangenen nicht-gesetzlichen Feiertag“ – und hat hinsichtlich des Blumenverkaufs eine Sonderstellung. So dürfen Blumenläden an diesem Tag in aller Regel geöffnet bleiben. Quelle: wikipedia.de

 

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