Sie sind energieeffizient, schonen den Rücken und vergessen auch die Umwelt nicht – Die aktuellen Küchen können so einiges. Das ist gut, denn schließlich sind sie der Mittelpunkt eines jeden Hauses. 

Vielseitig und smart – Am 29. September ist der „Tag der Küche“

Essen ist Lebensfreude, Kochen ist Lebensfreude. Beides teilt sich für gewöhnlich einen Raum und der ist mehr als schnöder Arbeitsbereich: die Küche. Hier treffen sich Familienmitglieder, um gemeinsam in den Tag zu starten, er bietet Raum für Diskussionen, Lachen und die eine oder andere Streitigkeiten. Hier finden sich die lustigsten Partygäste und hier wird – zumindest rein theoretisch – die nächste große Revolution losgetreten. Küche ist Leben.

Das wissen auch die Mitglieder des Fach- und Dienstleistungsverbandes AMK, die jedes Jahr die neuesten Trends und technischen Errungenschaften rund um das Thema Küche vorstellen. Dazu bieten die bundesweit teilnehmenden Fach- und Möbelhändler am „Tag der Küche“ Informationen, Unterhaltung und Koch-Aktionen.

Smart gewinnt

Die Nase in den Gewürzen, die Hände im Teig oder das Abschmecken der einzelnen Speisen – die Sinne kommen nicht erst beim Essen auf ihre Kosten. Damit das Vergnügen ungetrübt bleibt, ist es wichtig, dass die Küche optimal auf ihre Nutzer eingestellt ist. Die richtige Höhe der Arbeitsplatten spielt hier ebenso hinein wie das kluge Anbringen der Küchengeräte. So wird das Bücken zur Ausnahme und nicht zur Regel. Das sollte bereits bei der Planung der neuen Traumküche eine Rolle spielen. Vielseitige Regalsysteme, selbsttätig und geräuschlos öffnende und schließende Schubkästen und Schränke sowie klug ausgebaute Hauswirtschaftsräume sind ebenfalls eine große Hilfe.

Und wer der Umwelt etwas Gutes tun möchte: Auch Küchen können nachhaltig. Dabei spielen recycelbare Materialien, die PEFC- und FSC-Zertifizierung des verwendeten Holzes oder das Unterlaufen der zulässigen Formaldehyd- Grenzwerte eine Rolle. Der richtige Küchen-Fachmann kann hier helfen, sich im ökologischen Dschungel der Abkürzungen und Normen zurechtzufinden.

Die inneren Werte

Umwelt ebenso wie das Portemonnaie freut es, wenn bei Planung auf energieeffiziente Küchengeräte geachtet wird. Selbst wenn keine komplette Renovierung ansteht, kann das Austauschen einzelner Geräte wahre Wunder bewirken. Alte Kühlschränke beispielsweise, sind echte Stromfresser. Wer sich für ein neues Modell entscheidet, kann sich am Energieeffizienzlabel orientieren. Das gibt Auskunft darüber, welcher Energieeffizienzklasse das Gerät zugeordnet werden kann. Die Nerven schützen sie zudem, denn die neueren Modelle sind im Gebrauch für gewöhnlich wesentlich leiser (und übrigens auch schicker) als ihre Vorgänger.

Das Auge isst mit

Schön soll sie sein, die Küche der Träume. Natürlich, denn schließlich isst das Auge mit, das gilt nicht nur bei dem, was auf dem Teller landet.

Weiß ist zeitlos, das ändert sich auch in diesem Jahr nicht. Wer es jedoch etwas ungewöhnlicher und dennoch schnörkellos mag, sollte dem Industrial Style eine Chance geben. Dieser Trend ist nicht ganz neu, erfreut sich aber noch immer großer Beliebtheit. Oberflächen aus Beton, Zement oder Schiefer, dazu Kupfer oder Stahl und für die wärmende Note eingesetzte Elemente aus dunklem Holz – das passt perfekt zu dem Wunsch nach Minimalismus und Wärme, der momentan die Nase vorn hat.  Selbst die gemütliche Landhausküche setzt auf dunkles Dekor in Grau. Damit es nicht zu düster wirkt, sorgen Lichtelemente an Möbeln du Geräten für Auflockerung. Die Fronten können durch Vitrinen, offene Regale oder herausziehbare  Tablare aufgelockert werden.

Wer Anregungen und Kompetenz rund um das Thema Küche sucht, findet teilnehmende Fach- und Möbelhändler auf der Internetseite www.tag-der-kueche.de.

 

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