2017 ist die zweite Generation des Mazda CX-5 auf den Markt gekommen. Das „Sport Utility Vehice“, kurz SUV, ist ein vielseitiges Auto mit einer starken Gesamtausstattung, das im Test von news – Das Magazin einen bärenstarken Auftritt hat. // Von Carsten Korfesmeyer

Heute im Test Der Mazda CX-5

Die Kaiserstraße in Porta Westfalica Barkhausen, an einem Donnerstag im Juni: Agil saust der Mazda die Strecke zum Denkmal hinauf. Die Kurven nimmt er lässig, der Motor mit den 194 Pferdestärken ist durchzugstark unterwegs und das Fahren macht mächtig Spaß. Knapp 25 Minuten läuft der Autotest zu dieser Zeit und schon nach dieser relativ kurzen Fahrt hat der neue CX-5 gezeigt, dass er in seiner Klasse ganz oben mitspielen kann.

Ein SUV ist auch für das Gelände gebaut. Das kaufe ich diesem Mazda locker ab, ohne es jedoch auszuprobieren. Denn der Fokus ist auf die Alltagstauglichkeit gerichtet. Auf das Verhalten auf der Landstraße, im Stadtverkehr, beim Einparken oder auf der Autobahn. Denn das sind die Momente des normalen Lebens, in denen die Qualitäten gefordert sind. Und die hat der Japaner. Er ist ein Wagen mit vielen Facetten, ein guter Freund auf vier Rädern, der einen weit mehr als nur von A nch B bringt.

Ansprüche habe ich immer, wenn ich mich in ein Auto setze. Ausstattung, Komfort, Optik, Beinfreiheit, Charakter, Verarbeitung und (natürlich) auch der Preis sind für mich die ganz entscheidenden Maßstäbe für einen Kaufentschluss. Noch wichtiger ist aber der Wohlfühlfaktor. Den strahlt der CX-5 auf eine besonders schöne Art und Weise aus. Die Sitze sind bequem. Ich blicke in einen äußerst edel verarbeiteten Innenraum mit einer klar aufgeteilten Armaturentafel. Die Bedienelemente sind ergonomisch und sofort in ihren jeweiligen Funktionen erkennbar. Ich sitze sehr gut. Ich habe alles im Blick. Ich fühle mich wohl. Ich spüre Emotionen.

Wir verlassen den Denkmalsparkplatz und es geht hinab ins Tal, von dort in Richtung Minden. Dort zeigt der Mazda, dass er auch Stadt kann. Er ist wendig, flott und kernig. Weiter geht es auf die Bundesstraße 65neu in Richtung Bückeburg, auf der das Gaspedal auch mal durchgetreten werden darf. Die Beschleunigung ist top. Auffällig ist die sehr gute Straßenlage. Der Mazda ist kaum windanfällig und als Fahrer bin ich immer Herr der Lage. Es macht einfach Spaß, mit diesem SUV schneller unterwegs zu sein. Mit 195 ist die Höchstgeschwindigkeit angegeben. Auch das kaufe ich dem CX-5 ab. Bei 180 ist für mich allerdings Schluss und das nicht, weil der Mazda bei hohem Tempo Zicken macht. Es ist ein Tempo-100-Schild, das in Sichtweise gerät. Wieder ein Beweis dafür, dass es auf die Höchstleistung gar nicht so sehr ankommt. Es zählt allein das Reisegefühl.

Bleibt noch zu erzählen, dass der Mazda CX-5 über einen Kofferraum verfügt, in dem sich dank umklappbarer Bänke so allerhand verstauen lässt. Pfiffig, praktisch und inzwischen immer verbreiteter ist das Keyless-System. Es reicht, den Zündschlüssel in die Tasche zu stecken und den Startknopf zu drücken. Schon in seiner Serienausstattung hat dieses SUV allerhand. In einem Auto wie dem Mazda CX-5 vereint sich alles, was wirklich zählt. Er ist bestens verarbeitet, technisch top und sein Design strahlt Leidenschaft aus. Kurz: ein Auto, das Erwartungen mehr als erfüllt.

 

Unser Testfahrzeug ist uns vom Autohaus Piper, Minden, zur Verfügung gestellt worden.

 

Unser Testfahrzeug: Mazda CX-5 Sports-Line

Hubraum: 2488 ccm
Leistung: 194 PS
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Beschleunigung: 9,2 Sek. (0 auf 100 km/h)
Wendekreis: 11 Meter
Verbrauch: 7,4 Liter (100 km, kombiniert)
Zylinder: 4
Antrieb: 6-Stufen-Automatikgetriebe
Antriebsrt: Allrad (AWD)
Max. Drehmoment: 258 Nm/4000 Umin
Kraftstoff: Super (auch E10)
Tankinhalt: 58 Liter
CO2-Ausstoß: 169 g/km
Effizienzklasse: C
Abgasreiniger: Drei-Wege-Katalysator
Schadstoffnorm: Euro 6
Preis: ab 30 690 Euro (Basismodell)
Preis Testfahrzeug: ab 35 690 Euro

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