Die kommunale Energieservice Westfalen Weser GmbH (ESW) baut in Minden das Fernwärmenetz weiter aus. Durch die Verbindung von zwei Fernwärmenetzen können künftig mehr Haushalte auf umweltfreundliche Fernwärme zurückgreifen. Versorgt wird mit dem neuen Angebot hauptsächlich der Stadtteil Bärenkämpen. Der erste Spatenstich für das Projekt erfolgte Mitte Januar mit Bürgermeister Michael Jäcke, der die Attraktivität des Stadtbezirks gesteigert sieht.

Zwischen dem Heizkraftwerk Minden-Nord in der Ringstraße und der Heizzentrale Bunsenstraße wird die Verbindung in den kommenden Monaten geschaffen. Gefördert werden die damit verbundenen Baumaßnahmen mit insgesamt einer Million Euro durch die EU und dem Land NRW. Den Förderbescheid bekam Dr. Andreas Brors, Geschäftsführer der ESW, im Dezember aus den Händen des Arnsberger Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel.

Noch in diesem Jahr werde die Fernwärmeverbindung ans Netz gehen, die der Mindener Bürgermeister für „eine tolle Sache“ hält. Viele Gebäude in der Stadt würden bereits mit Fernwärme versorgt – und aufgrund der umweltfreundlichen Aspekte und Langlebigkeit dieser Technologie sei diese Art der Wärmeversorgung auch aus ökonomischer Sicht sehr interessant. Die Investion rechne sich mittelfristig, heißt es.

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