Diese Veranstaltung ist seit Jahren schwer angesagt. Sie heißt „Minden macht mobil“. Die Innenstadt verwandelt sich am Sonntag, 27. Mai, in der Zeit von 13 und 18 Uhr in einen „Open-Air-Autosalon“. Auf dem Marktplatz wird das Neueste aus Lack und Chrom gezeigt. Eine gute Chance, sich vor Ort über viele Automarken gleichzeitig zu informieren.

„Chrom and the City“

Familienspaß und verkaufsoffener Sonntag / Fahrradaktionstag in der Obermarktstraße

Prinzipiell dreht es sich bei „Minden macht mobil“ um alles, was mit Mobilität zu tun hat. Die Tagesveranstaltung in der Innenstadt hat für seine Besucher allerhand zu bieten – und greift das Thema aus nahezu allen Blickwinkeln auf. So haben die Veranstalter von der Werbegemeinschaft beispielsweise eine Kooperation mit dem Fahrradaktionstag geschlossen, der zeitgleich in der Obermarktstraße ausgetragen wird. Die Polizei ist vor Ort ebenfalls mit dabei – und gibt viele Ratschläge und Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Außerdem sind Vereine und Verbände mit Ständen vertreten und informieren die Besucher beispielsweise über die Mobilität im Alter. Facettenreich und generationenübergreifend ist das Programm. Und selbstverständlich gibt es auch einiges Kulinarisches.

Elektromobiloität wird auch vorgestellt – und das auf der E-Meile am Poos. Für Hinguckermomente dürfte auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Minden sorgen, die sich und ihre Aufgaben auf dem Markt vorstellt. Gezeigt wird auch, was aus einem Schrottauto werden kann. „Lassen Sie sich überraschen“, heißt es von der Werbegemeinschaft. Vertreten sind bei „Minden macht mobil“ auch die Gleise. Die Mindener Kreisbahnen (MKB) präsentieren sich und ein Scooter-Parcours dürfte vor allem bei den jüngeren Besuchern mächtig punkten. Die Weinbar ist allerdings den Großen vorbehalten, die sich über die verschiedenen Reben freuen werden.

Im Blick hat man die Autos. Denn es sind diese Momente aus Chrom und Lack, die Vertreter aller Generationen faszinieren. Man flaniert in der Innenstadt, bestaunt die neuesten Modelle namhafter Autohersteller, fachsimpelt oder setzt sich „zur Probe“ hinter das Steuer. Kompakt und auf kurzen Wege erhalten die Besucher wieder jede Menge Infos über die aktuellen Entwicklungen des Automarktes. Das kommt bestens an.

„Minden macht mobil“ ist seit vielen Jahren sehr gefragtes Event der Mindener Werbegemeinschaft. Informieren kann sich der Besucher aber nicht nur über das Aussehen und die Motorstärke. Immer größeres Interesse haben Autofahrer an Umweltverträglichkeit und Co. Wie viel Kraftstoff verbraucht das Fahrzeug? Ist der Schadstoff-Ausstoß gering? Für diese und viele andere Fragen stehen die Vertreter der einzelnen Autohäuser gerne Rede und Antwort. Und ganz sicher gibt es wertvolle Antworten darauf, was in der Zukunft mit Dieselmotoren passieren wird.

Kernpunkt der Bedeutung des Automobils sind die Mobilität, aber auch die Flexibilität. Sie machen das Auto für Menschen attraktiv und faszinierend. Bis in das 19. Jahrhundert gab es nur Fortbewegungsmittel wie Kutsche oder Pferd. Mit Erfindung der Eisenbahn konnte zwar seinerzeit die Geschwindigkeit gesteigert werden, aber man war an Fahrpläne und bestimmte Haltepunkte gebunden. Erst das Automobil ermöglichte eine universelle, individuelle und motorisierte Fortbewegung sowie den flexiblen schnellen Transport von Gütern. Diese Form von Freiheit ist bis heute der größte Vorteil des Automobils.

Die Veranstaltung genießt einen hohen Bekanntheitsgrad und lockt Gäste aus dem weiteren Umland nach Minden. Sie ist somit auch ein hoher Werbefaktor für die Stadt. Minden macht jedoch nicht nur Auto-mobil. So haben am verkaufsoffenen Sonntag die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Dann kann „geshoppt“ werden und so mancher entdeckt dann auch die vielen Sehenswürdigkeiten Mindens – und besucht vielleicht das Museum, eines der Cafés, die Domschatzkammer oder den Dom.

 

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