Von „Ring of Fire“ bis „I Walk the Line“

  1. Mai, 19.30 Uhr, Theater im Park Bad Oeynhausen

Johnny Cash galt als einer der legendärsten amerikanischen Country-Sänger und Songschreiber. Seine kritischen und unkonventionellen Texte zeichneten ihn aus. Das musikalische Spektrum reicht von Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country.

„The Cashbags“ um US-Sänger Robert Tyson gelten mit unzähligen Konzerten als das erfolgreichste „Revival“ der amerikanischen Ikone. Das Quartett gleicht in Klang und Erscheinungsbild seinem berühmten Vorbild in den späten 1960ern und liefert mit authentischer Stimme, Westerngitarre, Telecaster, Kontrabass und Schlagzeug detailgenau alle Klassiker im Rahmen einer Show, die an die Originalkonzerte angelehnt ist. Im Programm stehen alle Johnny Cash-Klassiker von „Ring of Fire“, „I Walk the Line“ bis hin zu „Folsom Prison Blues“.

Zu den Bandmitgliedern gehören der Amerikaner Robert Tyson mit seiner markanten Stimme, Stephan Ckoehler, Brenny Brenner am Bass und Tobias Fuchs am Schlagzeug als Tennessee Three sowie Valeska Kunath, die in der Rolle der June Carter singt und Autoharp spielt.

Tickets und weitere Informationen in der Tourist-Information im „Haus des Gastes“, Im Kurpark, (05731) 13 00. Diese hat montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Karten sind ebenso online unter www.badoeynhausen.de erhältlich. Am Tag der Veranstaltung ist eine Abendkasse eingerichtet.

 

              

Fehlfarben leuchten immer noch

  1. Mai, 20 Uhr, Ringlokschuppen Bielefeld

Es gab eine Zeit, da war Düsseldorf für ein paar Jahre das Zentrum der deutschen Popmusik. Hier entstand der deutsche Punk, der die Neue Deutsche Welle nach sich zog. Eine Schlüsselrolle in dieser Zeit des musikalischen Aufbruchs spielte die Band „Fehlfarben“. Heute, 36 Jahre nach der Gründung, gibt es die Band immer noch. Und jetzt gehen sie sogar auf Tournee: Ihr 1980 erschienenes Album „Monarchie und Alltag“, dass zu keinem Zeitpunkt „out of print“ war, wird bei den Konzerten im Mittelpunkt stehen. Die elf Songs des Albums bringen das Zeitgefühl der 1980er-Jahre zurück.

„In den 70er-Jahren war die Musik immer abgehobener geworden“, erinnert sich Thomas Schwebel, Gitarrist der Band. „Wir dachten: Mach einfach! Denk nicht so viel. Leg los. Du kannst drei Akkorde spielen, dann gründe eine Band, aber sing auf Deutsch.“ Diese unter den Düsseldorfer Musikern weit verbreitete Grundeinstellung habe auch auf die Bildende Kunst übergegriffen. Schließlich war es vom Ratinger Hof, dort, wo sich alle trafen, die eigene Musik machen wollten, bis hin zur Düsseldorfer Kunstakademie nur ein kurzer Weg.

So hat das, was einst in einer kleinen Musikkneipe begann, weite Kreise gezogen und ist nie ganz abgeebbt. Auch wenn sich die populäre Musik im Laufe der Zeit sehr vielfältig entwickelt hat, ist die Band in den über dreieinhalb Jahrzehnten nie in Vergessenheit geraten. Ihr berühmtes Album wurde immer wieder neu aufgelegt und kontinuierlich weiter verkauft, bis 21 Jahre nach Erscheinen die 250.000 Stück erreicht waren – die Anzahl, die für eine Goldene Schallplatte nötig ist.

 

               

Eine musikalische Zeitreise in die 1950er-Jahre

  1. Mai, 20 Uhr, Theater Hameln

Das Flair der Casinos von Las Vegas, Bigbandsound der 1950er- und 1960er-Jahre und vollendetes Entertainment: Am Vorbild der großen Entertainer der Swinggeschichte orientiert präsentieren die „Swingin‘ Fireballs“ ihren ganz eigenen Sound.

Mit Humor und Charme wird die Show von André Rabini moderiert, der zusätzlich authentische Interpretationen der Swingklassiker abliefern möchte. Raffinierte Arrangements und der mitreißende Groove der Rhythmusgruppe bilden das Fundament für die Stimme der „Swingin‘ Fireballs“. Die achtköpfige Band unterhält ihr Publikum nicht nur akustisch, sondern auch optisch: Bühnenshow und Conférence gesellen sich zu den musikalischen Elementen des Showabends.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 tourt das aus Bremen stammende Ensemble durch ganz Deutschland und Europa und ist dabei immer wieder ein Publikumsmagnet.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ und das „Hamburger Abendblatt“ sind sich einig: Die „Swingin‘ Fireballs“ sind „Deutschlands Swing-Band Nr. 1“.

 

            

Hier wird gerockt

  1. Mai, 15 Uhr, Stelleriegerstraße 48, Espelkamp

Feiern bis der Morgen kommt – so lautet wohl das Credo bei den meisten Besuchern des Festivals „Umsonst und draussen“. Bereits zum neunten Mal findet das kostenlose Musikevent direkt am Mittellandkanal statt. In den letzten Jahren erfreute sich die Veranstaltung immer größerer Beliebtheit.

Die Veranstalter Lukas Riechmann und Pascal Döding können sich bei der Planung, dem Aufbau und während der Konzerte stets auf ihre Freunde verlassen, die fleißig mitwirken.

Seit letztem Jahr wird zusätzlich eine Akkustik-Bühne eingesetzt, auf der vier Sänger und Songschreiber sowie ein Rapper ihre Musik präsentieren. Auf der Hauptbühne treten sieben Bands aus ganz Deutschland auf.

Eine davon ist die Band „Twin Red“: 2011 gegründet unter dem Namen „Client.“, kann man ihre Musik heute als Mischung aus melodischem Hardcore, Punk und Alternative Rock bezeichnen. Fünf Jahre, zwei EPs und ein Album später veröffentlichen die fünf Jungs nun ihr zweites Album „Please Interrupt”. Spätestens mit der Veröffentlichung des Vorgängers “Joy Is The Only Treat” haben „Twin Red“ bewiesen, dass es auch in Deutschland aufstrebende Bands gibt, die auf internationalem Niveau mithalten können. Beeinflusst durch Bands wie „Basement“, „Title Fight“ und „Balance & Composure“ wird emotionaler Alternative Rock gespielt, der mit genannten Szenegrößen mithalten möchte. An diversen Speise- und Getränkeständen können sich die Festivalbesucher stärken.

 

               

Mikro Minden funkt „S.O.S“

  1. Mai, 20 Uhr, Bunker Minden

Hier wird für den guten Zweck „gerockt“: Auf der „Mikro Minden Mania“ spielen Bands ohne Gage, um den Bürgerfunk Mindens zu unterstützen:

„Mikro Minden“ ist seit Jahren eine feste Institution in der Kulturlandschaft des Kreises Minden-

Lübbecke. Jährlich werden über 170 Sendungen ausgestrahlt, die durchschnittlich 11.000 Hörer

erreichen. Der Bürgerfunk sendet meist montags, dienstags, mittwochs, freitags und sonntags von 20 bis 21 Uhr auf der Frequenz von Radio Westfalica, die auch via Webradio empfangen werden kann. Die Moderatoren und Redakteure haben immer ein offenes Ohr für alle Themen rund um Minden, den Mühlenkreis, Musik, Kultur, Sport und mehr.

Besonders beliebt sind die Vorstellungen regionaler Künstler, die hier die einmalige Gelegenheit erhalten, ihre eigene Musik im Radio einem großen Publikum zu präsentieren.

Mikro Minden ist Teil eines eingetragenen, gemeinnützigen Vereins, der sich aus

Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Preisgeldern finanziert. Der größte Kostenfaktor ist die

monatliche Miete für das Studio, für die in naher Zukunft die finanziellen Mittel fehlen. Dadurch ist die Existenz von Mikro Minden bedroht. Ohne Studio steht das Team mit ihrem Projekt vor dem „Sendeschluss“.

Für das Benefizkonzert haben die Singer-Songwriter Axel Proschko, „DIE Janine“, Lisa Kunert, Sascha Conrad und „Herr Schön“, „Kimberly“, Oliver Schmidt sowie die Bands „Queen of Smoke“, „Wet Beach“, „Red Tape Tendencies“ und „White Coffee“ ihr Erscheinen angekündigt.

Musikalisch bietet der Abend Rock, Pop, Jazz, Reggae, Punk, Blues und Alternative.

 

               

Jazz trifft Klassik

  1. Mai, 19.30 Uhr, Romantik Bad Rehburg

Genau rechtzeitig zum gemeinsamen 203. Geburtstag der beiden Opern-Sänger Giuseppe Verdi und Richard Wagner stellte das Christoph Münch Trio im vergangenen Jahr seine neue CD vor. Zu hören sind „etwas andere“ Bearbeitungen von Arien und anderen Themen aus ihren Opern. Mal wird dem Original respektvoll und mit großer Sensibilität Ehre zuteil, mal wird es in überraschender Weise in etwas Neues transformiert oder mit humoristisch-parodistischen Elementen erweitert. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches, aber „hörbar“ bleibendes Programm. In allen Stücken geht es „jazzig“ zur Sache. Groove, Spontanität und Spielfreude kommen nicht zu kurz.  Abgerundet wird das Konzerterlebnis durch die unterhaltsame Moderation des Bandleaders. Karten gibt es in der Romantik Bad Rehburg oder unter (05037) 300060.

 

               

Wohlklingende Stimmen schallen durch das Stadttheater

  1. Mai, 17 Uhr, Stadttheater Minden

Ob als Geschenk zum Muttertag oder um sich selbst mit einem Konzertbesuch eine Freude zu machen: das Jahreskonzert des Gemischten Chores Leteln passt bestens. Traditionell bemühen sich die Veranstalter, immer neue Mitwirkende für ihre Konzerte zu gewinnen. So können sich die Besucher in diesem Jahr auf Christina Maria Heuel freuen, die 2015 mit großem Erfolg die Hauptpartie der Lady Harriet Durham in der Oper „Martha“ von Friedrich von Flotow sang. Ihre  Stimme führte sie bereits auf Konzertreisen in die USA und nach Kanada.

Gespannt sein darf man auch auf den Mexikaner Joel Montero: Der Tenor gewann im Laufe seiner Karriere zahlreiche  Preise und war von 2008 bis 2014 am Staatstheater Darmstadt engagiert. Hinzu kommen viele Gastmitwirkungen in gefragten Kulturhäusern in aller Welt. So sang er schon in Spanien, seiner Heimat Mexiko und in Finnland. Derzeit gastiert Montero am Theater Hof, am Anhaltischen Theater in Dessau sowie in London am Opera Holland Park.

Durch gute Zusammenarbeit mit dem Mindener Künstler Anton Sjarov konnte das Trio „Dorado Vagabundi“ für das Konzert verpflichtet werden. Das Repertoire der Musiker ist inspiriert vom Gedanken der Weltmusik. Lieder aus dem alten Europa und die Musik der fahrenden Völker der USA gehören zum Repertoire des Ensembles. Dazu kommen Swing, Jazz, Bossa-Nova, Folkswing und Eigenkompositionen von Anton Sjarov.

Unter der musikalischen Leitung von Manfred Neumann wird der Chor mit 60 Sängerinnen und Sängern ein vielseitiges Programm präsentieren, zu dem auch Arrangements von Udo Jürgens oder Melodien beliebter Disney-Musicals gehören.

Share Button