Die Privatbrauerei Barre feiert ihr 175-jähriges Bestehen. Das Lübbecker Unternehmen, das allgemein unter dem Namen „Barre Bräu“ bekannt ist, prägt die Bierkultur seit Generationen – und das über die Region hinaus. Das Jubiläum wird natürlich groß gefeiert. Dort, wo 1842 alles begann.

Privatbrauerei Ernst Barre feiert / Mit der Region fest verwurzelt

Der Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Privatbrauerei Barre aus Lübbecke ist ein großes Brauereifest, das am 16. und 17. September 2017 auf dem Brauereigelände stattfinden wird – exakt da, wo vor 175 Jahren die Geschichte der Brauerei begann. „Als Familienunternehmen in Generation sind wir eng mit der Region verwurzelt und möchten das Jubiläum gemeinsam mit den Menschen aus unserer Region feiern“, sagt Christoph Barre, Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Barre. In dem Zusammenhang laufen die Vorbereitungen aktuell auf Hochtouren, denn die Besucher erwartet nach Worten des Barre-Chefs ein Brauereifest mit einem großen und abwechslungsreichem Musik- und Rahmenprogramm.

Das Brauereifest beginnt am Samstag um 15 Uhr. Den musikalischen Startschuss macht die Band „Max and Friends“ (15 Uhr). Im Anschluss sorgen Natascha Wright + Butch Williams (19 Uhr) und die Band Deejay Plus (22.30 Uhr) für Partystimmung auf dem Brauereigelände bis in die Nacht. Am Sonntag lädt die Privatbrauerei Barre von 11 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Im Biergarten der Brauerei auf der Ernst Ludwig Höh` beginnt um 11 Uhr ein Frühshoppen mit der EJO Band. An diesem Tag hat jeder die Möglichkeit hinter die Kulissen der Brauereimauern zu blicken. Die Abfüllanlage wird in Betrieb sein und die historische Dampfmaschine wird zu diesem besonderen Anlass laufen. Ein buntes Kinder- und Rahmenprogramm wartet dabei auf die kleinen, aber auch großen Besucher. Musikalisch wird der Tag begleitet von der Big Band – Bad Liebenwerda (11 Uhr), dem Schützen-Musik-Corps Lübbecke (13.30 Uhr) und Natascha Wright + Butch Williams (16 Uhr).

Barre Bräu ist nicht in der Region von Ostwestfalen ein fester Begriff. Die Gastronomie dim Kreis Herford und dem angrenzenden Niedersachsen hat die Marke schon vor vielen Jahrzehnten für sich entdeckt. In zahlreichen namhaften Restaurants ist Barre das Schankbier und die Zahl der Fans enorm. Sogar in Norddeich an der ostfriesischen Nordseeküste findet man ein Fischrestaurant am Deich, in dem Barre ausgeschenkt wird. Und laut Wikipedia exportiert Barre seit vier Jahren auch nach China und Taiwan.

Christoph Barre leitet das Unternehmen seit 1998 in der sechsten Familiengeneration. Dessen Vater Ernst-Ludwig Barre übernahm laut Wikipedia im Jahr 1965 die Geschäftsführung des Familienunternehmens. Diesem gelang es, mit der Wiedereinführung der Bügelverschlussflasche in den 1980er Jahren, den Absatz der Brauerei deutlich zu erhöhen. Barre Bräu hat mehr als 20 verschiedene Biersorten im Sortiment – darunter alkohokfreie Biere oder auch das Barre-Maibock, das es nur im Frühjahr gibt. Zu besonderen Anlässen bringt das Unternehmen regelmäßig gerne Festbiere auf den Markt, die bei Veranstaltungen ausgeschenkt werden. Die Verbundenheit mit der Region ist eine wichtige Säule im Hause Barre Bräu, die sich im vielseitigen Engagement widerspiegelt.

Als eine große Besonderheit gilt beispielsweise auch „Barres Brauwelt“ – ein Museum mit angeschlossener Schankwirtschaft, das sich im alten Gär- und Lagerkeller der Brauerei befindet. „Barres Brauwelt“ wurde im Oktober 2001 eröffnet. Dort sind neben kulinarischen Angeboten auch sachkundige Führungen im Angebot, in denen die Kunst des Brauens und die Unternehmensgeschichte der Privatbrauerei im Blickpunkt stehen.

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