Es ist urgemütlich und hat sich bereits wenige Wochen nach seiner Eröffnung etablieren können. Das Lokal „La Cantina“ in der Obermarktstraße ist schon jetzt ein beliebter Treffpunkt für Freunde der südländischen Spezialitäten.

Restaurant „La Cantina“ steigert die Attraktivität am Mindener Obermarkt

Modern ist die Einrichtung und im Sommer kommt die Ausstrahlung des Lokals durch seine Außengastronomie noch stärker zur Geltung. Es sind  Lebensfreude, Genuss und Geselligkeit die bon „La Cantina“ gesendet werden. Ob mittags, nachmittags oder abends: Die Küche hat immer etwas passendes zu bieten. Und es ist ein wenig südländisches Flair in die obere Altstadt eingezogen. Das neue Café, das Betreiber Udo Geweke und Karin Kisker im Juni in der Obermarktstraße 29 eröffneten, hat ein ganz klar erkennbares Konzept. Und das funktioniert, wie es sich schon nach wenigen Wochen zeigt: Ein Café mit Frühstückangebot, Mittagstisch und selbst gemachtem Kuchen und Gebäck, das an den Wochenenden auch mal länger auf hat und somit zur Bar wird. Als reine Tapas-Bar will das „La Cantina“ also nicht daherkommen, mehr als eine Mischung aus Café, Bar und Restaurant.

„Wir haben uns von Barcelona inspirieren lassen“, sagt Udo Geweke. Er und seine Lebensgefährtin lieben die katalanische Großstadt. Sie sei dynamisch, vielseitig, offen. All das wolle man auch im „La Cantina“ umsetzen, und das auch durch die Raumgestaltung. Moderner Industrie-Style im Gastraum und eine offene Küche sollen das neue Café zum Hingucker machen. Dass es in der Lage besonders viele Leerstände gibt, schreckt die beiden nicht ab. „Hier hat es uns gerade gut gefallen, weil es anders ist, bunter“, sagt Karin Kisker. Die Nachbarschaft in der Obermarktstraße halte gut zusammen. Man unterstütze sich gegenseitig. „Hier wird sich etwas entwickeln“, ist sich die Mindenerin sicher. Auch Udo Geweke ist optimistisch: „Natürlich ist es durch die vielen Leerstände ein schwieriges Terrain, aber wir glauben an die Ecke hier.“ Durch die neue Pflasterung versprechen sich die beiden außerdem mehr Bezug zur Innenstadt.

Mit dem Café erfüllen sich die gebürtigen Mindener einen Herzenswunsch. „Wir haben schon lange mit dem Gedanken gespielt, ein Café zu eröffnen“, sagt Udo Geweke. Und weil das Paar zwar Barcelona liebt, aber stets heimatverbunden war, entschloss es sich vor gut einem Jahr, ein Café in Minden zu etablieren. „Wir hatten damals eine Kaffee-Profimaschine relativ günstig erstanden“, erinnert sich Udo Geweke. Das sei der Startschuss gewesen. Denn neben der Leidenschaft für die katalanische Metropole teilen Udo Geweke und Karin Kisker noch eine weitere: die für guten Kaffee.

Die beiden kommen allerdings nicht aus der Gastro-Szene. Udo Geweke hat eine Werbeagentur, die ihren Sitz nun direkt über dem neuen Café hat. Um das fehlende Wissen auszugleichen, haben sich die beiden Betreiber professionelle Unterstützung an Bord geholt. Ihr Küchenchef ist der Windheimer Julian Bruns. Der 28-Jährige ist schon rumgekommen, hat in Österreich und Hamburg gekocht und in der Küche von TV-Star-Koch Tim Mälzer gearbeitet. Für das neue Café will er Regionales mit Mediterranem verbinden. „Es wird auch durchgängig Tapas geben, aber nicht nur die klassischen, sondern auch Variationen“, sagt Julian Bruns. Zusätzlich gibt es eine Mittagskarte mit wechselnden Gerichten, die durchaus auch mal spanischen Touch haben können. Auf der Facebook-Seite des Cafés gibt es schon eine kleine Kostprobe – zumindest fürs Auge: Kleine Tortilla-Würfelchen liegen drapiert auf einem Holzbrett, garniert mit spanischer Chorizo, Oliven und Zwiebelringen.

Öffnungszeiten:

Montags, dienstags und mittwochs von 10 bis 19 Uhr, donnerstags, freitags und samstags von 10 bis 0 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr.

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