Wer den jährlichen Herbstmarkt noch nicht kennt, sollte ihn unbedingt kennen lernen. Die Chance dafür bietet sich vom 29. September bis 1. Oktober. Dann drehen sich die Karussells, öffnen Bratwurst- und Getränkestände oder Losbuden. Kurzum: Es steppt der Bär.

Herbstmarkt Petershagen vom 29. September bis 1. Oktober

Wieder haben die Ausrichter vom Gewerbe- und Verkehrsverein Petershagen ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann. Im Herzen der Stadt warten viele Attraktionen und Aktionen, die jede Generation anspricht und jeden Geschmacksnerv trifft.

Los geht es am Freitagnachmittag mit dem Familientag. Zum Auftakt nutzen Kinder und Jugendliche das „Happy-Hour-Vergnügen“. Das Motto dabei hieß: „Einmal zahlen, zweimal fahren“. Ausrichter der abwechslungsreichen Veranstaltung ist der Gewerbe- und Verkehrsverein Petershagen/Weser in Zusammenarbeit mit der Stadt. Die offizielle Eröffnung des Volksfestes ist im Marktzelt. Dem geselligen und fröhlichen Zusammensein mit Imbiss, Kuchen und Getränken schließt sich traditionell ein Rundgang der Ehrengäste an. Wie in den Jahren zuvor wird die Freifläche zwischen Sportanlagen, Grundschule und Kindertagesstätte genutzt. Dazu bietet das Stadtzentrum die Bühne für weitere Aktivitäten.

Samstag und Sonntag erwartet die Besucher „Kaffee und Kuchen“ im Marktzelt. Der Sonntag startet um 8 Uhr mit einem Trödel- und Antikmarkt, der jede Menge Fans hat. Gleiches gilt für die Autoschau, die Punkt 10 Uhr auf dem Grundschulhof beginnt und so manches Fahrzeug wird die Besucher faszinieren. Besonders reizvoll ist der „Verkaufsoffene Sonntag“, der in der Zeit von 13 bis 18 Uhr läuft.

Die Besucher dürfen sich auf allerhand freuen. Im Vorjahr gab es Twister, Karussells, Autoskooter und weitere Attraktionen. Darunter auch Marktbuden, Kunststoffenten-Angeln und „fliegende Händler“. Hoch hinaus geht es beim Trampolinspringen an Sicherheitsseilen (Bungee-Jumping). Die Kinder werden zum Aquaspaß eingeladen. Dabei können sich die Jungen und Mädchen in großen Kunststoffkugeln auf der Oberfläche eines Wasserbassins tummeln. Ein aufrechtes Stehen ist dabei nur wenige Augenblicke möglich. Danach folgen unweigerlich eine Rolle rückwärts, ein Purzelbaum oder andere lustige Bewegungen. So oder ähnlich attraktiv wird das Programm auch in diesem Jahr wieder laufen.

Der Herbstmarkt ist aber auch ein Treffpunkt, denn: Geselligkeit ist Trumpf. Die Menschen plaudern miteinander – und diese Kontakte machen den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Nicht nur Petershäger sind dabei. Aus der gesamten Region kommen die Gäste nach Petershagen. Der Herbstmarkt ist auch ein Aushängeschild. Und der Petershäger Markt hat eine lange Geschichte. Schon vor 100 Jahren wurden Markttage veranstaltet. Später wurde das Volksfest, das sich immer mehr zu einer Kirmes entwickelte, zwischen dem alten Amtsgebäude und dem Feuerwehrgerätehaus ausgerichtet.

Die auswärtigen Besucher kamen mit Fahrrädern oder Kutschwagen nach Petershagen. In der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre fand der Markt einige Male in der Nähe der alten Fährstelle statt. Danach erfolgte der Umzug zum heutigen Standort in der Nähe des Sportplatzes. Dieses Marktgelände war früher ein unwegsames Gelände mit wild wuchernden Sträuchern und Bäumen. Dazu kam, dass die nicht weit davon entfernt fließende Ösper über die Ufer trat und das tiefer gelegene Umland überflutete. Nach der Begradigung der Region war es damit vorbei. Schon im Jahr 2009 wurde auf dem Marktplatz ein neuer Busbahnhof gebaut. Das Fest kann also beginnen – und zumindest der Untergrund garantiert trockene Füße.

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