Es ist ein Mittwoch im Juli, an dem die Testfahrt steigt. Mit dem neuen Ford Fiesta Active geht es durch Petershagen – und der Wagen zeigt in dieser Zeit seine ganze Klasse. // Von Carsten Korfesmeyer

Heute im Test: Der Fiesta Active

Es sind ein paar pfiffige Details, die den Ford Fiesta Active zu einem besonderen Auto machen. Wird beispielsweise die Tür geöffnet, geht eine Schutzklappe auf und verhindert Parkdellen. Stark sind auch die Sportsitze und die Felgen unterstreichen die markante Optik. Vor mir steht ein Auto, das in die Zeit passt. Es sieht sportlich aus, wirkt dynamisch und hat die Optik eines kleinen SUV. Der junge Kölner überzeugt schon beim ersten Hinsehen. Und dass er allerhand drauf hat, sei schon jetzt verraten.

Der Fiesta gilt als Kleinwagen und scheint somit für den Stadtverkehr am besten geeignet. Ich wende in einem Zug. Der Fiesta gibt mir das Gefühl, als drehe er sich in diesem Moment allein um sich. Sportlich ist er – und schon nach wenigen Kilometern ist mir dieser Wagen schon sehr vertraut. Bereits serienmäßig ist er bestens ausgestattet und hat alles, was von einem Auto dieser Klasse erwartet wird: Ein Antiblockier-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, Berganfahrassistent sowie ein Fahrspurhalteassistent zählen beispielsweise dazu. Klasse ist auch die manuelle Klimaanlage, die besonders an heißen Tagen für angenehme Temperaturen im Innenraum sorgt. Der Kölner ist der Beweis, wie sich kompaktes Design und Fahrspaß miteinander vereinen können.

Sie merken es sicher schon, dass mir der Fiesta Active sehr gefällt. Ich habe einen Faible für kleine, sportliche Autos mit SUV-Optik. Dieser Ford hat Stil und Charme. Der Wagen vereint Stil und Klasse, zeigt Dynamik und Agilität und: Seine Optik lenkt auf der Straße viele Blicke auf sich. Das spüre ich schon nach wenigen Kilometern. In der Kleinwagenklasse bläst Ford mit ihm zum Angriff. Dass dieses Auto die Konkurrenz aufmischen wird, dürfte fest sehen. Denn der Fiesta Active ist ausgereift, schön anzusehen und doch ein ganz anderes Auto als andere Modelle.
An die kurzen Schaltwege habe ich mich innerhalb von Sekunden gewöhnt. Kinderleicht sind auch die weiteren Schalter und übersichtlichen Bedienelemente auf dem aufgeräumten Armaturenbrett zu bedienen. Der Fahrer findet sich schnell zurecht. Und mir fällt die gute Rundumsicht auf, die vor allem durch die großen Fenster geschaffen wird. Die leicht erhöhte Sitzposition macht den Einstieg leicht – und die Kopf- und Beinfreiheit ist auf allen Plätzen mehr als genug. Die esamte Verarbeitung ist top und ansprechend, was allerdings vom Kunden auch erwartet werden darf.

Nachdem ich mit dem Fiesta Active in Richtung Maaslingen gesaust bin, geht es durch die City von Petershagen. Und nachdem ich auf einem Parkplatz locker eingeparkt habe, steht mein Urteil prinzipiell schon fest. Es kann nur die Bestnote sein, denn: In allen Lagen macht dieser kleine Flitzer eine tolle Figur. Ob Technik, Ausstattung oder Fahrverhalten: Die Konstrukteure haben mit diesem Modell etwas für die Zukunft entwickelt.

Es macht Spaß, mit dem Fiesta Active unterwegs zu sein. Er fühlt sich gut an – und das liegt besonders an seinem ruhigen Fahrverhalten. Unaufgeregt ist man mit ihm unterwegs. Das Lenkrad ist griffig – und die Beschaffenheit der Sitze liegt irgendwo zwischen Sport und Komfort. Kurzum: Der Fiesta Active hat eine weit gestreute Zielgruppe. Ob Stadtauto oder als Fahrzeug für Singles, Paare oder kleine Familien: Dank der Vielseitigkeit dürfte er rasch über eine große Fangemeinde verfügen. Die lange Erfolgsgeschichte des Ford Fiesta dürfte um ein weiteres Kapitel reicher sein.

Unser Testfahrzeug ist uns vom Autohaus Krause, Petershagen, zur Verfügung gestellt worden.

Unser Testfahrzeug

 

Ford Fiesta Active 1,0 EcoBoost

Leistung: 100 PS
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
Verbrauch: 4,6 Liter Super bleifrei (kombiniert)
Zylinder: 4
Effizienzklasse: A
Emissionsklasse: Euro 6
Beschleunigung: 12,7 Sekunden (0-100 km/h)
CO2-Ausstoß: 105 g/km
Preis: ab 17 950 Euro (Basisversion)

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