Die Fußball-Weltmeisterschaft läuft vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland. Deutschland ist Titelverteidiger und erneut ein heißer Kandidat für den begehrtesten Pokal der Welt. Und gemeinsam zu feiern ist hierzulande schwer angesagt. „Public Viewing“ heißen die Orte, an denen die Spiele auf großen Leinwänden zu sehen gibt. Davon gibt es wieder einige.

Wie gemeinsames Fußball gucken eine ganze Nation zusammenschweißt

Als „unbeschreiblich“ hat ein Fan die Atmosphäre bezeichnet, die er beim Endspiel 2014 in Brasilien gespürt hat. Grenzenloser Jubel nach dem Sieg der Deutschen Mannschaft, der beim „Public Viewing“ im Gefühl einer unendlichen Euphorie noch viel intensiver erlebt wird als Zuhause am Bildschirm. Es sei, als hätte jeder gewonnen, heißt es und Psychologen beschreiben diese Momente als etwas, das Menschen tief verbindet.

Gemeinsam gewinnen und feiern, aber auch zusammen verlieren und traurig sein – das ist gelebtes „Public Viewing“. Spätestens seit zwölf Jahren, als Deutschland Gastgeber des größten Sportereignisses der Welt war, ist es fester Bestandteil der gelebten Fankultur. Schwarz-Rot-Goldene Flaggen, aufgemalten Fahnen, Deutschland-Trikots und noch vieles mehr symbolisieren, dass man fest zu Jogis Jungs hält. Spannend wird es in den Kneipen oder Biergärten im Land von news – Das Magazin auf jeden Fall werden. Neben dem amtierenden Weltmeister gehören Spanien, Belgien, Frankreich, Argentinien und (natürlich) Brasilien zum Favoritenkreis.

Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen und ein Ball schafft das, woran so viele immer wieder scheitern. Man hält zusammen, identifiziert, solidarisiert und toleriert sich. Die Fußball-WM versetzt ein ganzes Land in schrille Euphorie. Selbst größte Kicker-Muffel zieht das Sportereignis in seinen Bann. Deutschland lebt in einer Euphorie-Welle, die ansteckend ist – und der sich auch eigentlich niemand entziehen will. Beim „Public Viewing“ habe vor allem mächtig Spaß, heißt es immer wieder. Und wer diese Art des Fußball guckens einmal erlebt, wird von dieser Welle der gelebten Solidarität erfasst. „Public Viewing“ ist gelebte Fußballkultur. Und nach dem Abpfiff mit gewonnenen Spielen der Jogi-Elf dürfen wir uns wieder auf die Autokorsos in den Innenstädten freuen.

Ob es für Deutschland am Ende für den Titel reicht, wird sich zeigen. Viel wichtiger ist aber, dass wir jede Menge tollen und fairen Fußball sehen – und dass sich der Gastgeber seiner Rolle auch bewusst ist. Russland eröffnet seine WM im eigenen Land am 14. Juni um 17 Uhr in Moskau mit der Begegnung gegen Saudi Arabien. Das Eröffnungsspiel steht ebenso wie alle Gruppenbegegnungen fest. Ab dem 30. Juni geht es mit den Achtelfinals in die KO-Phase der Fußball WM. Wer dann alles aufeinander trifft, wird sich zeigen. Spannend wird es allemal – und dass Deutschland möglichst im Endspiel gewinnt, hofft natürlich die gesamte Nation.

Das Finale läuft am 15. Juli um 17 Uhr in Moskau. Vielleicht sind Jogis Jungs dabei und Sie, liebe Leser von news – Das Magazin verfolgen den möglichen Titelgewinn beim „Public Viewing“. Ein paar der zahlreichen Orte, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor. Und gerne haben wir für Sie in dieser Ausgabe auch den kompletten Spielplan der WM erstellt.

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