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weltweit auf die Sparten Chemie, Öl, Gas, Papier und Zellstoff, Energie, Zement, Marine oder Tagebau. An den Standorten widmet sich ABB speziellen Bereichen. In Minden sind es vier, wo die „ABB Automation Products GmbH“ einen Sitz hat. Sie beschäftigt dort 600 Mitarbeiter und wer vor dem Werkstor in der Schillerstraße 72 steht, bekommt bereits einen Eindruck von den Dimensionen dieses „Global Players“. An dem Ort, wo das Unternehmen „Schoppe und Faeser“ vor beinahe sieben Jahrzehnten startete, wird heute die internationale Wirtschaft gelebt. „Traction Converter“ heißt ein Bereich, der in Minden betrieben wird. Ein Traction Converter ist ein Umwandler für Strom von der Oberleitung ins elektrische Netz des Zuges, teilt ABB mit. „Damit von der USB Steckdose im Sitz bis zum Elektromotor des Zuges alles mit Strom versorgt wird.“ Weiterhin widmet man sich der so genannten Feldinstrumentierung. Dabei handelt es sich um die Fertigung von Messgeräten für Druck und Temperatur, Antriebe und Stellungsregler. Ebenfalls dazu gehört auch eine Reparaturwerkstatt für die Geräte, heißt es aus dem Unternehmen. „Unsere Geräte findet man in Kraftwerken, Stahlwerken, Papierfabriken, Nahrungsmittelindustrie, Brauereien, Raffinerien oder der chemischen Industrie.“ Für Temperatur Messumformer, Antriebe und Stellungsregler liege die globale Produktverantwortung am Standort Minden Ein weiterer ABB-Part in Minden ist die „Control Technologies“. Sie besteht aus Hard- und Softwareentwicklung sowie aus weltweitem Service für elektronische Komponenten. Diese werden in der Industrie zur Steuerung und Regelung von Anlagen verwendet, mit denen Produkte hergestellt werden. „Das kann sowohl Stahl als auch Papier, Medizin oder Farbe sein – alles, was man so im täglichen Leben benötigt“, teilt ABB mit. Und schließlich gibt es den Bereich der „Power Made in minden \\\ Busines Generation“. Sie besteht aus der Projektierung für die Steuerung und Bedienung von Kraftwerken, damit der Strom bei jedem aus der Steckdose kommt. ABB verfügt in Minden über eine eigene Ausbildungswerkstatt, in der annähernd 2000 Azubis im Laufe der fast sieben Jahrzehnte ihre Berufe erlent haben. Das Unternehmen biete jungen Menschen eine Ausbildung im technischen oder kaufmännischen Bereich oder hat hat auch ein Duales Studium (Bachelor, Master, Trainees) im Angebot. Sozial ist man auch unterwegs und engagiert sich in diversen Projekten in der Region. ABB beteiligt sich unter anderem am „Girls-Day“ und hat zwei Partnerschulen im Mindener Raum. Viele langjährige Mitarbeiter sind im Unternehmen tätig, die schon in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt waren, heißt es. Und ABB engagiert sich auch für seine Mitarbeiter. Deren Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren können beispielsweise im unternehmenseigenen Kinderferienhaus im Schwarzwald kostenlos ihre Urlaube verbringen. ABB bietet außerdem flexible Arbeitszeitmodelle oder Kitazuschüsse. nneewss –– Daass Maaggaazziinn / 97 Historie ABB in Minden:  1948 gegründet von Hermann Schoppe und Hugo Faeser  1951 Zusammenschluss mit Hartmann & Braun  1953 Umzug an jetzigen Standort an der Schillerstraße  1968 AEG übernimmt Mehrheit an Hartmann & Braun  1981 Mannesmann übernimmt die Anteile von AEG  1995 Elsag Baily kauft Hartmann & Braun von Mannesmann  1996 Schoppe & Faeser wird in die Hartmann & Braun GmbH integriert  1999 Einbindung in den ABB Konzern Die Werkshalle. Man setzt auf Roboter.


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