Die landschaftlichen Vorzüge von Porta Westfalica sind offensichtlich „Zum Wandern und Radfahren ist die Gegend optimal“, sagt Nadine Zuleger. Sie kümmert sich in den nächsten zwei Jahren um die touristische Vermarktung der Portaner Markenzeichen. Dabei will sie über den kommunalen Tellerrand hinausschauen und die vielen regionalen Akteure, die sich im Feld Tourismus zusammenführen.

Der Stadtrat hatte 2017 mit großer Mehrheit beschlossen, eine Fachkraft für Tourismus zu bezahlen. Für eine auf zwei Jahre befristete halbe Stelle macht Porta 30 000 Euro pro Jahr locker. Die Personalakquise lief über den Tourismusverband Westliches Weserbergland (TWW/Rinteln), dem die Stadt seit 2015 angehört. Nadine Zuleger war beim TWW bereits mit mehreren Projekten betraut, Porta Westfalica ist für sie keine Unbekannte. Künftig widmet Zuleger die Hälfte ihrer Arbeitszeit im TWW den Portaner Projekten. Nach zwei Jahren wird das Ergebnis kritisch betrachtet und eventuell das Engagement der „Kümmerin“ verlängert.

Anlass für die städtische Tourismusoffensive ist die Eröffnung des Besucherzentrums am Kaiser Wilhelm Anfang Juli. „Das ist eine Riesenchance für die Region“, sagt TWW-Geschäftsführer Matthias Gräbner. Da die Medien seit Jahren über das Millionenprojekt auf dem Wittekindsberg berichten, erhält TWW längst Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet.

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