Die „Lahder Maile“ ist beliebt, bietet Spaß und Unterhaltung. Bereits seit  vielen Jahren ist das Einzugsgebiet dieser Veranstaltung in dem Stadtteil von Petershagen enorm. Am Konzept wird längst nicht mehr gerüttelt.

„Lahder Maile“ am Samstag, 20. und Sonntag, 21. Mai mit viel Programm / Musik, Flohmarkt und Verkaufsoffener Sonntag

Mit den Bands „Big Balls“ und „On Air“ haben die Ausrichter vom Lahder Gewerbeverein bereits ein starkes musikalisches Angebot. Etwa ab 16 Uhr werden die Gruppen auf dem Bismarckplatz spielen, teilt Vorsitzender Frank Kirchner mit. Letzte Details kann er bis Redaktionsschluss noch nicht mitteilen, spricht aber von einer möglichen dritten Band. „Mit denen müssen wir noch klären, ob sie es zeitlich schaffen“, sagt er. Den Gästen der „Lahder Maile“ verspricht er das gewohnte Programm. Voraussichtlich „ein bis zwei Karussells“ werden aufgebaut, es gibt einen Flohmarkt sowie den bereits traditionellen Verkaufsoffenen Sonntag. Gerüttelt wird am Erfolgskonzept nicht, weil die „Lahder Maile“ längst so etwas wie ein Selbstläufer ist. „Die Leute kommen ja gerade deshalb, weil sie das bei uns erwarten, was wir ihnen bieten“, sagt Kirchner gegenüber news – Das magazin. Die Veranstaltung stehe für gute Laune, Gespräche und eine große Portion Unterhaltung. Genau das alles komme im Frühjahr prima an.

Mehr als ein Jahrzehnt fiebern die Besucher der „Lahder Maile“ schon entgegen. An beiden Tagen ist mächtig was los in Lahde. Von der Kreuzung Nienburger Straße wird die Bahnhofstraße in ihrer vollen Länge in eine Erlebniswelt getaucht. Gleiches gilt für die Bückeburger Straße. Allein durch diese Dimensionen sprechen viele von einem Veranstaltungs-Höhepunkt im Nordkreis. Parkplätze gibt es in allen Nebenstraßen. Die Veranstaltung, die einst den Titel „Frühjahrsmarkt mit Blumen“ trug, ist vor einigen Jahren ‚modernisiert‘ worden. Der Begriff „Lahder Maile“ hat den ursprünglichen abgelöst. Längst hat sich dieser Name zu einem festen Begriff etabliert. Da der Veranstaltungsbereich von der Nienburger Straße bis zum Bahnhof etwa 1,6 Kilometer lang ist, sei man vor Jahren auf die Idee zu dieser Wortspielerei gekommen (Wonnemonat plus Meile). Allerdings sei  die Laufstrecke in Wirklichkeit nicht ganz so lang. Sie sei eher eine gefühlte Meile. Aber das stört nun wirklich niemanden.

Nach so vielen Jahren arbeitet das achtköpfige Organisatorenteam des Gewerbevereins recht routiniert. „Wir bringen uns alle ein“, sagt Kirchner. Jeder weiß, was zu machen ist und wenn man sich monatlich trifft, wird im Vorstand immer eine aktuelle Todo-Liste abgearbeitet. Nach Worten des Vorsitzenden dürfe man aber auch nicht allzu sehr in Routine verfallen. „Sonst versäumt man vielleicht noch was.“ Denn jede „Lahder Maile“ muss behördlich beantragt werden. Dafür gibt es immer Meldefristen. Außerdem müsse die Infrastruktur geschaffen sowie Leitungen oder Anschlüsse geschaffen werden. „Wir müssen uns auch darum kümmern, dass die Müllabfuhr geregelt und Toiletten vorhanden sind.“

Die Besucher bekommen von den organisatorischen Dingen nichts mit. Das ist wohl der sicherste Beweis dafür, dass das Team vom Lahder Gewerbeverein die Lage jederzeit fest im Griff hat. Die Leute haben viel Spaß und verbringen eine tolle Zeit auf der „Lahder Maile“. Und neben Fahrgeschäften und Musik ist das kulinarische Angebot enorm. Für den kleinen oder größeren Hunger und Durst zwischendurch ist bestens gesorgt. Jeweils rechts und links des Straßenrandes reihen sich Imbiss- und Getränkestände für jeden Geschmack aneinander. Beispielsweise gibt es Gulasch aus der Kanone, Döner, Würstchen, Pommes, Pizza, Eis und viele weitere Leckereien sorgen für gut gefüllte Mägen. Sonntag gibt es auf der „Lahder Maile“ wieder Kuchen und Kaffee – so wie man es seit vielen Jahren kennt, erwartet, schätzt, liebt und keineswegs anders haben will.

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